Die Stadt Backnang ist Schulstandort für insgesamt 14 Schulen. Die Schulmobilität der Kinder und Jugendlichen zu Fuß und mit dem Fahrrad spielt damit insbesondere im morgendlichen Alltagsverkehr eine besondere Rolle. Gleichzeitig hat sich die Verkehrssituation z.T. deutlich verändert. Hierzu zählt auch der elterliche Hol-Bring-Verkehr, der im Schulumfeld zu Konflikten und Gefährdungen führt.
Die Stadt Backnang will die in die Jahre gekommenen Schulwegpläne aktualisieren und die notwendigen Maßnahmen identifizieren, um bestehende Konflikt- und Unfallpunkte zu entschärfen. Ziel ist es, dass Schulwege zu Fuß und mit dem Fahrrad wieder sicher nutzbar werden und so auch dem Problem der Elterntaxis begegnet werden kann.
Für zwei Pilotschulen haben wir in Kooperation mit den Akteuren Schulleitungen, Schulelternbeirat, Stadtverwaltung, Ordnungsamt, Polizei, Verkehrswacht die verkehrliche Situation auf den Hauptschulwegen analysiert sowie die erforderliche infrastrukturelle und straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen identifiziert. Ergebnis sind aktuelle Schulwegpläne (Fuß + Rad) sowie konkrete Empfehlungen zur Umsetzung. Gemeinsam mit der Verwaltung wurde eine Prozess entwickelt, der es der Verwaltung ermöglicht, die Schulmobilitätspläne und Schulwegpläne für weitere Schulen effektiv zu erstellen und aktuell zu halten.
Bei der Bearbeitung werden vorliegende aktuelle Gesetze, Regelwerke und Untersuchungen, das Landesprogramm MOVERS sowie aktuelle Erkenntnisse der Schulwegplanung in geeigneter Weise berücksichtigt.

Auftraggeber:in
Stadt Backnang
Projektlaufzeit
2024/2025
Informationen
Zeitungsartikel Backnanger Kreiszeitung