Die Stadt Eschborn hat einen Nahmobilitäts-Check durchgeführt und ihren Nahmobilitätsplan im März 2022 einstimmig politisch beschlossen. Ein darin festgeschriebenes zentrales Radverkehrsprojekt ist die Sichtbarmachung einer durchgängigen Radroute auf der Hauptstraße, welche Eschborn mit seinem Stadtteil Niederhöchstadt verbindet. Die Sichtbarkeit der Radroute zielt dabei sowohl auf den Kfz-Verkehr ab („hier sind Radfahrende gleichberechtigt unterwegs“) als auch auf den Radverkehr zur Verdeutlichung der Durchgängigkeit der angebotenen Radroute.
Bislang verfügte die Hauptstraße in Eschborn nur abschnittsweise über Schutzstreifen. Ziel des Projekts ist es, die Hauptstraße als durchgängige, gut sichtbare Radroute zu etablieren sowie insbesondere die Übergänge zwischen den Führungsformen und die Radverkehrsführung an den Knotenpunkten sicherer und selbsterklärend zu gestalten. Auch die Querverbindungen in Ost-West-Richtung wurden einbezogen.
In enger Kooperation mit der Stadt Eschborn wurde in mehreren Abstimmungsgespräche und Vor-Ort-Terminen gemeinsam Lösungen für die Lückenschlüsse erarbeitet. Es wurden u.a. im Streckenverlauf weitere Abschnitte mit Schutzstreifen und Piktogrammspuren versehen und an den Knoten u.a. Radfurten und Aufstellstreifen (ARAS) markiert sowie die Beschilderung ergänzt. Im Rahmen des Projektes wurde die Hauptstraße ebenfalls als Radverbindung in die Netzkonzeption bei der Aktualisierung des kreisweiten Radnetzes aufgenommen.

Auftraggeber:in
Stadt Eschborn
Projektlaufzeit
2021-2022
Kooperation
–
Informationen
Nahmobilitäts-Check der Stadt Eschborn
Zuschuss für den Nahmobilitäts-Check vom Land Hessen