Verkehrsplanung

seit 2021: Radroutenplanung Hochschul-Campus - Bahnhof Dieburg

Auftraggeberin: Stadt Dieburg

Ende 2020 hat sich in Dieburg der Runde Tisch „Klimafreundliche Nahmobilität“ gegründet, um einen Beitrag zur Erfüllung der Klimaziele im Mobilitätsbereich zu leisten. In einem ersten Schritt soll das Radroutennetz, Ergebnis der Radverkehrskonzeption 2011, realisiert und erforderliche Maßnahmen umgesetzt werden.

In diesem Kontext wird nun die Verbindung zwischen Hochschulcampus – Bahnhof überplant werden (Konzept- und Detailplanung).

Die Route ist eine wichtige, innerörtliche Verbindung für den Radverkehr, insbesondere für die Studierenden der h_da, die multimodal mit Fahrrad und Bahn zum Campus gelangen wollen.

2020-2021: Griesheim: Untersuchung Fahrradstraße

Projektlaufzeit: seit 2020

Auftraggeberin: Stadt Griesheim

Deteiluntersuchung zur Einrichtung einer Fahrradstraße in der Darmstädter Staße-Goethestraße. Aufgabe ist zu klären, ob und welche Maßnahmen im Detail geeignet und erforderlich sind.

Das Konzept erfolgt mit intensiver Beteiligung der Öffentlichkeit in verschiedenen Formaten.

2019-2020: Parkraumuntersuchung Gravenbruch

Auftraggeberin: Stadt Neu-Isenburg

Im Neu-Isenburger Stadtteil Gravenbruch (ca. 6.200 Einwohner) wird von der Bürgerschaft zunehmend über eine ungeordnete Parksituation und ein zu geringes Parkraumangebot geklagt. Als Verursacherinnen und Verursacher werden dabei auch ortsfremde „Sprinter“-Parker und Flughafenpendler genannt.
Gleichzeitig ist seit dem Entstehen des Quartiers Gravenbruch in den 60ern nicht nur der Pkw-Besitz deutlich gestiegen, sondern auch der Flächenbedarf des einzelnen Pkw - die Autos sind heute deutlich größer und vor allem breiter als früher. Damit sind die Garagen aus dieser Zeit heute oft zu schmal für eine Nutzung. Eine weitere Hürde stellt für manche Anwohner*innen auch die kostenpflichtige Miete der Stellplätze dar.
„Eingebürgert“ hat sich in Folge dessen das Parken im öffentlichen Straßenraum, das in vielen Straßenabschnitten einhergeht mit regelwidrigem Parken auf dem Gehweg, aber auch in Zufahrten und Ein-mündungsbereichen, was wiederum ein ernstzunehmendes Sicherheitsproblem, u.a. für die Feuerwehr, aber auch für den alltäglichen Fuß- und Radverkehr sowie den Pkw-Verkehr darstellt, wenn die notwendigen Sichtfelder nicht freigehalten oder Querungsstellen zugeparkt sind.
In Kooperation mit den örtlichen Akteuren des Stadtteils, der Politik und der Verwaltung wurde für den Stadtteil Gravenbruch ein Parkraumkonzept erstellt und Lösungsvorschläge für die Verbesserung der Parksituation zu erarbeitet.

2017-2018: Parkraumuntersuchung Heidelberger Landstraße und Dieburger Straße

Projektlaufzeit: 11/2017 bis 01/2018 und 11/2018 bis 01/2019
Auftraggeberin: Stadt Darmstadt, Stadtplanungsamt, Abt. öffentlicher Raum und Mobilität

Für die zu untersuchenden Abschnitt der Heidelberger Landstraße (2017/18) und der Dieburger Straße (2018/19) wurden als Momentaufnahme alle im öffentlichen Straßenraum und auf öffentlich zugänglichen Parkflächen abgestellten Fahrzeuge erhoben und Aussagen zur Auslastung des Parkplatzangebots (quantitativ) und – in Teilbereichen – zu den verschiedenen Nutzergruppen (qualitativ) getroffen.

Planung Fahrradstraße in Langen

Projektzeitraum: 07/2017 bis 12/2017
Auftraggeberin: Stadt Langen

Zwischen dem Bahnhof und dem Freizeit- und Familienbad soll eine durchgängige Fahrradstraße eingerichtet werden. Die Streckenführung liegt bereits fest. Ein erster Abschnitt konnte in der Schillerstraße zwischen der Walter-Rietig-Straße und der Zimmerstraße im Bereich der Dreieichschule bereits realisiert werden. Für den Abschnitt Walter-Rietig-Straße im Anschluss der Schillerstraße bis zum Bahnhof einerseits, andererseits für den Abschnitt Zimmerstraße Anschluss zur Jahnstraße bis zum Freizeit- und Familienbad sollen nun die erforderlichen Planungen für die Umsetzung erfolgen.

Mobilitätsverhalten und Unfälle bei Kindern

Projektzeitraum: seit 12/2016 (bis 03/2017 Verkehrslösungen)
Auftraggeberin: Stadt Darmstadt, Stadtplanungsamt, Abt. Mobilität und öffentlicher Raum

Die Verringerung des Unfallrisikos und des Unfallaufkommens von Kindern und Jugendlichen ist eine wichtige Aufgabe der Verkehrssicherheitsarbeit. Für wirksame Präventionsstrategien ist es von großer Bedeutung, die Ursachenkontexte von Gefährdungen und Unfällen zu kennen. Im Rahmen der Untersuchung werden die aktuellen Unfallzahlen von Kindern und Jugendlichen in Darmstadt analysiert. An ausgewählten Unfallorten werden ergänzend Konfliktbeobachtung durchgeführt und aus verkehrsplanerischer Sicht beurteilt. Aus den Erkenntnissen werden Empfehlungen geeigneter baulicher wie präventiver Maßnahmen entwickelt.

Verkehrsuntersuchung zur Einbindung einer Fuß- und Radbrücke über die B38

Projektzeitraum: seit 06/2016 bis 03/2017 Verkehrslösungen, seit 04/2017 federführend Verkehr mit Köpfchen
Auftraggeberin: Stadt Mannheim

Im Mannheimer Norden besteht die Herausforderung über den laufenden Konversionsprozess die ehemals militärisch genutzten Flächen (Taylor, Franklin) verkehrsplanerisch und städtebaulich in ihr Umfeld zu integrieren. Ein wichtiger Teilaspekt stellt dabei die Überwindung der Hauptverkehrsachse der B38 dar, welche für den Fuß- und Radverkehr eine Barriere darstellt. Die Stadt Mannheim hat in Konzepten der Bebauungs- und Freiraumplanung zwei mögliche Brückenstandorte identifiziert, ihre verkehrskonzeptionelle Einbindung ist Gegenstand der Untersuchung.

Parkraumbewirtschaftung Darmstadt – Umsetzungskonzept für Pilotquartiere

Projektlaufzeit: seit 2013 (bis 03/2017 Verkehrslösungen)
Auftraggeberin: Stadt Darmstadt, Stadtplanungsamt, Abt. öffentlicher Raum und Mobilität
Kooperationspartner: Freudl Verkehrsplanung

Entwicklung eines umsetzungsreifen Konzepts zur Parkraumbewirtschaftung zunächst für das Johannesviertel und das Kapellplatzviertel/Woogsviertel als Pilotumsetzung der für Darmstadt entwickelten Eckpunkte zur Parkraumbewirtschaftung. Erhebung von Parkraumangebot und Parkraumnachfrage. Fachliche Begleitung des Parkbeirats der Stadt Darmstadt sowie Einbeziehung der Bürger in den beiden Planungsquartieren. 2016-2017 Entwicklung eines umsetzungsreifen Konzepts zur Parkraumbewirtschaftung für Bessungen Nord.

Optimierungspotentiale bei der Schülerbeförderung zwischen Schule und Schwimmbad

Projektzeitraum: 11/2014 bis 06/2016 (Verkehrslösungen)
Auftraggeberin: Landkreis Darmstadt-Dieburg, Abt. Schulservice

„Jedes Kind soll schwimmen lernen“ Um dieses Ziel zu erreichen wurde gemeinsam mit dem Landkreis ein optimiertes Beförderungskonzepts für den Schüler-Schwimmbad-Verkehr der Grundschulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg in Kooperation mit den Grundschulen, den Schwimmbädern und den Busbetrieben erarbeitet.

Sichtbare Radrouten für Darmstadt

Projektlaufzeit: 09/2013 (bis 03/2017 Verkehrslösungen) bis 05/2018
Auftraggeberin: Stadt Darmstadt, Straßenverkehrs- und Tiefbauamt

Förderung der Wahrnehmung von Radrouten durch optische und gestalterische Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der „Public Awareness“ des Radverkehrs. Vorauswahl geeigneter Routen und Entwicklung konkreter Vorschläge zur Verbesserung ihrer Sichtbarkeit durch Markierung, Beschilderung und einfache gestalterische Maßnahmen.